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Stirnstraffung - Augenbrauenstraffung
Stirnstraffung – Augenbrauenstraffung: Das Sinken der Augenbrauen und Falten an der Stirn sind oft die ersten Anzeichen des Alterns.

Außerdem geben gesunkene Augenbrauen und Zornesfalten, Falten an der Stirn und zwischen den Augenbrauen, dem Gesicht ein Ausdruck der Müdigkeit und des Zorns.

Stirnstraffung wird dafür angewandt, um die Falten an der Stirn, zwischen den Augenbrauen zu beseitigen und gesunkene Augenbrauen zu korrigieren und dem Gesicht einen „freundlicheren“ Ausdruck zu vermitteln.

Die Patienten beschweren sich beim plastischen Chirurgen im Allgemeinen mit den Sätzen: „Ich habe einen müden Gesichtsausdruck und das lässt mich älter erscheinen als ich bin“. „Mein Bekanntenkreis sagt, dass mein Gesichtsausdruck sehr streng sei“. „Man sagt, dass wegen der Falten an der Stirn und zwischen den Augenbrauen der Eindruck entsteht, als sei ich ein schlechter Mensch“.

Das, was genau mit Stirnstraffung – Augenbrauenstraffung bezweckt wird ist: die Verbesserung des Gesichtsausdruckes und die Vermittlung eines lebendigeren, vitalen und hellen Erscheinungsbildes. Da es unser Ziel ist, den Gesichtsausdruck zu verbessern, wäre es falsch die Stirnregion separat zu bewerten.

Da die Stirn, die Augenbrauen und die oberen Augenlider benachbart sind, sind sie in Interaktion miteinander und bilden das obere Drittel des Gesichts. Wenn bei einem der genannten Regionen ein ästhetischer Eingriff vorgenommen werden soll, müssen alle diese gemeinsam bewertet werden. Da im zunehmenden Alter die oberen Augenlider zu hängen beginnen und die Augenbrauen absinken, versucht die Person unbewusst die Augenbrauen hochzuheben.

Somit verursacht sie bei dem Bemühen ihre Augenbrauen hochzuhalten, dass sich an der Stirn Falten bilden. Diese Personen müssen sowohl aus der Sicht der Stirnstraffung und Augenbrauenstraffung als auch der Ästhetik für die Augenlider bewertet werden. Bei der Bildung von Stirnfalten ist das Alter nicht die einzige Ursache.

Auch Sonnenstrahlen, denen man jahrelang ausgesetzt ist, führen zur Bildung von Stirnfalten. Weiterhin sind die genetischen Eigenschaften und familiären Vererbungen, Rauchen und Alkoholkonsum, hormonale Faktoren sowie der Stress im Alltag, Faktoren, die Einfluss auf die Bildung von Stirnfalten haben.

Der Operationsprozess:

Die Operation wird unter Vollnarkose, im Krankenhaus im Operationssaal durchgeführt. Vor der Operation wird man vom Facharzt für Anästhesie untersucht und die erforderlichen Untersuchungen durchgeführt.

Der Patient wird im Hinblick auf den Grad des Hängens und der Falten der Stirn, des Zustandes der Augenbrauen und der Augenlider bewertet.

Es wird untersucht, wie das obere Drittel des Gesichtes ein vitales und lebendigeres Aussehen erhalten kann. Es wird eine Aufnahme vom Patienten aufgenommen und am Computer die notwendigen Messungen vorgenommen, die Höhe und die Symmetrie der Augenbrauen sowie der Zustand der Augenlider bewertet. Dem Patienten kann am Computer gezeigt werden, wie er nach der Operation aussehen wird und an der Aufnahme kann mit dem Patienten gemeinsam diskutiert und beschlossen werden, welche Eingriffe als Stirnstraffung, Augenbrauenstraffung und Augenlidästhetik vorgenommen werden sollen.

Die Operationen zur Stirnstraffung werden mit dem endoskopischen Verfahren mit Einschnitten von 1 cm Länge in der behaarten Kopfhaut durchgeführt.

Der größte Vorteil dieses Verfahrens ist, dass man nicht merkt, dass Sie operiert wurden. Mit diesem Verfahren können gleichzeitig auch die Augenbrauen höhergestellt werden.

Während der Operation, werden die Muskeln, die die Stirnfalten hervorrufen, abgeschwächt. (Das sind eigentlich die Muskeln, die mit der Botulinum Toxin-Botox-Injektion gelähmt werden. Da diese Muskeln während der Operation nachhaltig abgeschwächt werden, wird eine bleibende Botoxwirkung erreicht).
Was beim endoskopischen Verfahren eigentlich gemacht wird, ist, dass das hängende Gewebe nach oben gezogen und nach hinten, zum Hinterkopf geschoben wird. Aus diesem Grund wird bei Personen, bei denen die Falten sehr kräftig sind, die Operation zur Stirnstraffung nicht durchgeführt. Der größte Vorteil der endoskopischen Stirnstraffung ist, dass bei der behaarten Kopfhaut keine Wahrnehmungsverluste entstehen, da keine großen Einschnitte an der Haut vorgenommen werden.

Nach der Operation:

Da die Patienten mit Vollnarkose betäubt werden, ist es notwendig, dass sie mindestens eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Um die Ödembildung zu vermindern, kann man an die Stirn und im oberen Teil des Gesichtes Eisbeutel auflegen. Eine andere Vorkehrung, um die Ödembildung zu vermindern, die genauso wirkungsvoll wie Eisbeutel ist, ist, dass Sie mit aufrechtem Kopf schlafen. Das Ödem nimmt in 1-2 Wochen ab und verschwindet ganz.

Am zweiten oder dritten Tag, wird der Verband gewechselt und dabei kann man sich auch die Haare waschen. Nach ca. einer Woche kann man zum normalen Alltag zurückkehren. Die Nähte der Operation werden innerhalb dieser Frist abgezogen worden sein. 2 Monate lang, sollte man keine schweren Übungen ausführen, die Leistung erfordern.

Mögliche Risiken und Komplikationen der Stirnstraffung

Die Operation zur Stirnstraffung wird unter Vollnarkose ausgeführt. Auch wenn es wie bei jeder Operation ein Infektionsrisiko gibt, ist dieses Risiko bei Operationen der behaarten Haut fast null. Außer diesem allgemeinen Risiko kann es, wenn auch selten, in Abhängigkeit davon, dass die Haarwurzeln durch die Nähte verletzt werden, da die Nähte in die behaarte Haut gesetzt werden, dazu kommen, dass entlang der Nahtlinie Haarausfall vorkommt.

Um das zu verhindern, werden die Nähte äußerst vorsichtig gesetzt, damit man die Haarwurzeln nicht verletzt. Im Allgemeinen tritt entlang der Nahtlinie vorübergehend Haarausfall ein, was aber im Laufe der Zeit aufhört und an der Nahtlinie kommen neue Haare hervor.

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