
Gewichtsabnahme ist ein sehr gesunder Prozess aber es hat negative Auswirkungen
auf die Haut. Wenn die Person früher übergewichtig war und große Mengen an Gewicht
verloren hat, ist das für die Gesundheit der Person sehr nützlich.
Allerdings wird die Haut, die vorher durch die Körperfülle gespannt war, nun schlaff
und hängt nach unten und stört somit die Person.
Die Regionen, die durch Gewichtsabnahme am meisten beeinflusst werden sind: Bauch,
Brust, Becken, Arme und Oberschenkel. Wenn auch die medizinische Ästhetik diesbezügliche
Anwendungen hat, wird beim Hängen im großen Maßstab, die Lösung chirurgisch sein.
Bei Gewichtszunahme wird die Haut der Arme straff aber bei Gewichtsabnahme ist es
nicht möglich, dass die Arme ihre ehemalige Straffheit wiedererlangen, da die Haut
mit zunehmendem Alter an Elastizität verliert.
Die Lösung ist chirurgisch. Manchmal kann es auch bei schlanken Menschen störend
sein, wenn füllige Arme hängen. An diesen Stellen kann Liposuktion vorgenommen werden.
Allerdings kann das auch zu einer Schlaffheit der Haut führen und es kann notwendig
werden, überschüssige Haut zu entfernen. In beiden Fällen führen chirurgische Methoden
zu nachhaltigen und wirksamen Resultaten.
Chirurgie:
Wenn der Überschuss an den Armen nur Hautüberschuss ist, wird die Haut entfernt
und wenn es auch überschüssiges Fettgewebe gibt, wird sowohl die Haut als auch Fettgewebe
entfernt. Der einzige störende Punkt der Armstraffungsoperationen sind die Narben,
die gradlinig hinten an der Innenseite der Arme, verlaufen.
Leider ist es unmöglich, dass Armstraffungsoperationen ohne Narbenbildung durchgeführt
werden. Diese Narben können teilweise an der Innenseite versteckt werden aber wenn
man die Arme hochhebt, werden sie sichtbar. Deshalb muss der Patient vor dem Entschluss
zur Operation sich überlegen, ob ihn die Narbe oder der Überschuss am Arm mehr stört.
Der Prozess der Operation:
Armstraffungsoperationen werden im Krankenhaus und unter Vollnarkose ausgeführt.
Wie bei allen Operationen, die mit Vollnarkose durchgeführt werden, darf auch bei
der Vorbereitung auf die Armstraffungsoperation, sechs Stunden lang keine Nahrungsaufnahme
und 10 Tage lang kein Aspirin oder Aspirinderivate eingenommen werden, da diese
die Blutung erhöhen. Die Operation dauert 2 bis 3 Stunden.
Es kann notwendig sein, dass Sie eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Es kann sein,
dass man schmale Kanülen eingelegt hat, um mögliche Flüssigkeiten nach der Operation
zu drainieren.
Diese werden nach wenigen Tagen entfernt. Um etwaige Schwellungen und Blutungen
an Ihren Armen nach der Operation auf ein Mindestmaß herabzusetzen, werden die Arme
mit einer Bandage, mit leichtem Druck eingewickelt.
Diese Bandage wird nach drei Tagen abgenommen und während der anschließenden drei
Wochen, tragen sie eine elastische Bandage, die wie ein Strumpf den Arm umhüllt.
Es gibt keine Nähte, die entfernt werden müssen.
Im Allgemeinen hat man keine Schmerzen und wenn doch, sind sie mit Schmerztabletten
kontrollierbar. Sie können innerhalb von drei bis vier Tagen nach der Operation
zu Ihrem alltäglichen Leben zurückkehren.
Allerdings sollten Sie, insbesondere die ersten Tage lang, es vermeiden Ihre Arme
zu belasten und weiterhin müssen Sie von Aktivitäten, die Kraft erfordern, ca. zwei
Monate lang Abstand nehmen.
Die Narbe im Innenteil des Armes wird am Anfang geschwollen und rot sein aber mit
der Zeit wird sie dünner und verblasst und wird somit weniger deutlich.